Schleifkottenbahn GmbH - Neue Impulse für den Schienenverkehr

Für Pilotprojekt in Halver ein Konsortium gründen

Erstes Treffen von Wissenschaftlern und Unternehmensvertretern zum Thema
„Entwicklungs- und Erprobungseinrichtung f?r Schienenfahrzeuge in Halver“

HALVER(det) Das Thema, eine Entwicklungs- und Erprobungseinrichtung f?r neuartige Schienenfahrzeuge nach Halver und moderne Fahrzeug- sowie Bahntechniken zu schaffen, stand im Mittelpunkt eines ersten Treffens von Wissenschaftlern sowie Vertretern verschiedener Unternehmen im Haus des Unternehmens Turck.
?ber ein Konsortium soll die Gr?ndung solch einer geeigneten Einrichtung initiiert werden. Nat?rlich ist die Schleifkottenbahn GmbH bereit, daf?r ihre Fl?chen und die Bahnstrecke nach Oberbr?gge zur Verf?gung zu stellen, lautete ein erstes Fazit der Gespr?che, an denen sich B?rgermeister Dr. Bernd Eicker, Gastgeber Werner Turck, Friedrich Wilhelm Kugel von der Schleifkottenbahn GmbH, Professor Dr. Liesenk?tter von der Fachhochschule Augsburg sowie Vertreter weiterer Unternehmen beteiligten – kurzfristig absagen musste Professor Dr. L?ckel von der Universit?t Paderborn. ?bereinstimmend erkl?rten die Teilnehmer der Versammlung ihr Interesse an diesem Pilotprojekt und signalisierten ihre Unterst?tzung.
Das zu gr?ndende Konsortium soll breit angelegt werden und unter anderem aus Firmen der Automobilzulieferer mit Erfahrungen aus dem Bereich der Mechatronik bestehen. Dabei will man auch auf mittelst?ndische Betriebe zugehen, weil gerade sie ?ber ein gro?es Potential an modernster Technik verf?gen, die besonders gut in die modernen Eisenbahntechniken eingebunden werden k?nnen. So k?nne kosteng?nstig vorhandenes ‚Know-how‘ auf dem modernsten Stand eingebunden werden. Gleichfalls wird das Konsortium einen wissenschaftlich ausgebildeten ‚K?mmerer‘ einsetzen, der gleichzeitig die Funktion einer Au?estelle einer Universit?t ?bernimmt sowie sich um das Thema ‚F?rdermittel‘ – die nat?rlich notwendig sind, um das Pilotprojekt realisieren zu k?nnen – k?mmern wird.

Quelle: L?denscheider Nachrichten


Modellstrecke für neue Technik – Uni setzt auf Schleifkottenbahn

F?r Wissenschaftler ist Halver gutes Testgel?nde

– Professor L?ckel: Wenn F?rdergelder flie?n, k?nnte neue Bahn in f?nf Jahren fahren

HALVER/PADERBORN(rk) – Die Schleifkottenbahn „kommt unserem Projekt sehr entgegen“, sagt Professor Joachim L?ckel von der Universit?t Paderborn. An seinem Lehrstuhl f?r Regelungstechnik und Mechatronik wurde ein Bahnsystem mit autonomen Fahrzeugen entwickelt, die mit Linearantrieb fahren k?nnen. Die Schleifkottenbahn h?lt der Techniker f?r ein passendes Testgel?nde, erfuhr R?diger Kahlke…

Modellstrecke f?r neue Technik – Uni setzt auf Schleifkottenbahn

– 20 Millionen Euro Investitionsvolumen f?r gesamtes System
– Bedingungen in Halver passen
– ‚hoch spannende Technologie‘

HALVER/PADERBORN(rk) – …Mitte der Woche waren B?rgermeister Bernd Eicker und Friedrich-Wilhelm Kugel, Gesch?ftsf?hrer der Schleifkottenbahn, zu Gast in Paderborn.
Professor Dr. L?ckel und sein Team suchen eine Teststrecke, auf der ihr System 1:1 getestet werden kann. Die Schleifkottenbahn biete diese M?glichkeiten. Sie m?sste lediglich f?r Technik mit Linearantrieb (wie beim Transrapid) ert?chtigt werden. L?ckel gab im WR-Gespr?ch das Investitionsvolumen f?r Streckenanpassung, Bau und Betrieb der Fahrzeuge sowie f?r Forschung mit etwa 20 Millionen Euro an. „Eine ganz grobe Sch?tzung“, so der Techniker.
Zwar gebe es im Raum Paderborn stillgelegte Bahnstrecken. Dort seien aber die Besitzverh?ltnisse problematisch. „Das ist in Halver nicht so“, sagt L?ckel. Klar ist f?r den Wissenschaftler auch: Ohne Hilfe des Landes geht es nicht. Das m?sse in Vorleistung treten, um die Sache in Gang zu bringen. Dabei ist der Professor optimistisch: „Manchmal geht so etwas ganz schnell.“ Andreas Pinkwart, zust?ndiger Minister, sei bei einem Besuch in Paderborn von dem neuen Schienentransportsystem angetan gewesen.
Wenn das Geld in Aussicht steht, geht L?ckel davon aus, „dass wir das Ding in f?nf Jahren ans Laufen kriegen.“
„Das Ding“ sind selbst fahrende Einheiten mit Linearantrieb auf herk?mmlichen Schienenstrecken. F?r L?ckel eine „hoch spannende Technologie“, die von vielen gesucht und praktiziert werde.
Und wie Kugel, der seit Jahren f?r einfache, automatisch und effizient arbeitende Bahnsysteme k?mpft, geht auch L?ckel davon aus, dass die Bahn f?r ihre Fernstrecken k?nftig Zubringer brauche. Genau dieses Problem soll mit dem Paderborner System gel?st werden – m?glichst auf der Schleifkottenbahn als Referenzmodell.
Die n?chsten Schritte sieht L?ckel so: B?rgermeister und Schleifkottenbahn m?ssten Kontakt zum Ministerium kn?pfen, eine Allianz mit Zulieferbetrieben aus der Fahrzeugindustrie ’schmieden‘, um F??rdermittel zu bekommen. Der Forschungsbereich „neue Bahntechnik“ der Universit?t Paderborn w?re sofort mit im Boot, br?chte sein Know-how mit ein. Nur Geld, das habe man selber nicht, meint L?ckel.

Technologie

– neuer Antrieb
– die Forschungsinitiative ‚Neue Bahntechnik Paderborn‘ sieht ihr Konzept als revolution?r an
– herk?mmliche Netztechnik (Schiene) wird mit einem verschlei?freien Linearantrieb kombiniert
– damit wird ein ‚h?herer Fahrkomfort erzielt‘, hei?t es im Konzept der Forschungsgruppe
– durch die Nutzung vorhandener bisher unzureichend/nicht genutzter Fahrwege entfalle eine ‚wesentliche Barriere f?r die Verbreitung neuer schienengef?hrter Verkehrssysteme‘
– die neue Technologie erm?gliche komfortable, kosteng?nstige Fahrzeuge
– sie k?nnten im automatischen und somit wirtschaftlich unbemannten Betrieb verkehren
– die Trennung zwischen Nah- und Fernverkehr wird aufgehoben
– Shuttle-Fahrzeuge k?nnen von Kunden individuell geordert werden
– der Transport von Fahrg?sten/G?tern erfolgt bedarfsgesteuert

Quelle: WESTF?LISCHE RUNDSCHAU


Der Zukunft auf der Spur

Der Zukunft auf der Spur

– B?rgermeister Dr. Bernd Eicker begleitet Vertreter der Schleifkottenbahn nach Paderborn, um f?r Forschungsstrecke in Halver zu werben
– Anbindung an die zu reaktivierende Volmetalbahn angestrebt

HALVER/PADERBORN – Friedrich Wilhelm Kugel hatte dieses Treffen mit Spannung erwartet: Am Mittwoch reiste er gemeinsam mit B?rgermeister Dr. Bernd Eicker nach Paderborn, um dort an einem Treffen zum Thema „Neue Eisenbahntechnik“ an der Universit?t Paderborn teilzunehmen. Mit Kugel, seines Zeichens Gesch?ftsf?hrer der Schleifkottenbahn GmbH (SKB), war freilich nicht der einzige Experte in Sachen Bahntechnik zugegen: Aus Dortmund waren die Diplom-Ingenieure Rolf Schupp und Ernst Helmich, Betriebsleiter der Schleifkottenbahn, angereist. Kugel selbst konnte vor zahlreichen Experten (Prof. Dr. Joachim L?ckel, Dipl.Ing. Tobias Schneider, Dipl.Ing. Michael Walther der Universit?t Paderborn) die Vorz?ge der Schleifkottenbahn f?r die Entwicklung neuer Eisenbahntechniken vorstellen. Mit ihrem Gef?lle, den vielen Kurven, einem Tunnel und – vor allem – keinem st?renden Bahn?bergang sei gerade die Strecke in Halver pr?destiniert f?r das Testen neuer Techniken.
Bernd Eicker zeigte sich aufgeschlossen gegen?ber den Planungen der SKB und den Vorstellungen des so genannten ‚Rail-Cab‘ als k?nftiges Bahnsystem, das in Paderborn entwickelt wird. Er sicherte sowohl die Unterst?tzung der Stadt Halver sowohl auch seinen pers?nlichen Einsatz zu, politische Entscheidungstr?ger f?r dieses Forschungsprojekt zu gewinnen – verwies jedoch auf die angespannte Kassenlage.
In diesem Zusammenhang schlug Friedrich-Wilhelm Kugel die Bildung eines Konsortiums vor, das unter anderem auch ?ber eine Schnittstelle zur in der Reaktivierung befindlichen sowie unmittelbar vor grundlegenden Erneuerungsarbeiten stehenden oberen Volmetalbahn verf?gen solle. Zun?chst sollen auf der heimischen Strecke Fahrzeuge mit selbstt?tiger Hinderniserkennung und Umschlagsystem erprobt werden. Sp?ter sollen diese dann nach Kugels Vorstellungen den ?bergang auf die Hauptstrecke erm?glichen. Interessierte Unternehmer sind aufgerufen, sich an diesem innovativ zukunftsweisenden Projekt zu beteiligen.

Quelle: Allgemeiner Anzeiger


‚Come-on‘ Internet-Umfrage: Skepsis überwiegt

Der Allgemeine Anzeiger Lokalausgabe Halver fragte in seiner Tagesausgabe vom 5.April 2006:

„In der neuen Umfrage wollen wir die Meinung unserer Leser zu der Idee der Schleifkottenbahn GmbH und des BUND, ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt nach Halver zu holen und die Eisenbahnstrecke zwischen Halver und Oberbr?gge daf?r zu verwenden. Es geht darum ein Schienenfahrzeug zu entwickeln, dass keinen Triebfahrzeugf?hrer ben?tigt, sondern mit einem Computersystem gesteuert sowie mit einem Radar ausgestattet ist, das Hindernisse auf dem Gleis auch hinter Kurven rechtzeitig entdecken kann.
Solch ein Schienentaxi, wie es Friedrich Wilhelm Kugel jetzt vorgestellt hat, w?rde nicht nach einem festen Fahrplan fahren, sondern auf Anforderung verkehren. Solch einen Zug gibt es bereits in einer Variante f?r G?terverkehr, zum Personentransport auf l?ndlichen Strecken bisher jedoch nur als Modell – und dieses Modell m?sste in der Realit?t umgesetzt und entsprechend erprobt werden. Dazu wird eine Teststrecke ben?tigt.
Wie denken Sie dar?ber? Soll solch ein Forschungsprojekt auf die Teststrecke Halver-Oberbr?gge geholt werden? Oder meinen Sie, dass sich der Aufwand daf?r nicht lohnt, weil die Eisenbahnstrecke Halvers nicht geeignet daf?r ist. Oder ist Ihnen gleichg?ltig, was auf der Schiene passiert, weil Sie das Auto bevorzugen? Stimmen Sie mit ab durch einen einfachen Klick bei der neuen Internetumfrage des AA auf www.come-on.de.“

In der AA-Tagesausgabe vom 12.04.2006 wurde das Ergebnis dieser Online-Umfrage ver?ffentlicht:

Automatisierter Bahnverkehr: Skepsis ?berwiegt

Internet-Umfrage: 50 Prozent der Befragten halten Aufwand f?r zu gro?

HALVER(zach) Was halten Sie von der Idee der Schleifkottenbahn GmbH, mit Unterst?tzung der Stadt und durch die Industrie das Forschungs- und Entwicklungsprojekt „Schienen-Taxi“ nach Halver zu holen? Diese Frage stellten wir in den zur?ckliegenden Tagen den Nutzern unserer neu gestalteten Internetseite www.come-on.de Und das Ergebnis dieser Umfrage – die freilich nicht repr?sentativ ist – ist eindeutig: 50 Prozent der 66 Teilnehmer waren der Meinung, dass der Aufwand f?r ein Forschungsprojekt auf Halvers Gleisen wohl zu gro? w?re. 34,8 Prozent, also 23 Umfrage-Teilnehmer, bezeichneten die Vorschl?ge der Schleifkottenbahn GmbH als „tolle Sache“, die unbedingt in Halver umgesetzt werden solle. 15,2 Prozent (10 Teilnehmer) stehen dem Thema ‚Zugverkehr in Halver‘ gleichg?ltig gegen?ber: Ihnen ist egal, was auf der Schiene passiert.
Wie berichtet, existiert bereits das Modell eines Schienenfahrzeugs, dass keinen Triebfahrzeugf?hrer ben?tigt, sondern von einem Computer gesteuert w?rde. Die Technik hierf?r sei bereits vorhanden, erkl?ren die Schleifkottenbahn-Vision?re, das Projekt m?sse nur noch umgesetzt werden – ein Vorhaben, dem anscheinend zumindest die Mehrzahl der Umfrage-Teilnehmer auf www.come-on.de eher skeptisch gegen?ber steht.
In unserer neuen Abstimmung wollen wir wissen, wie Sie sich die Zukunft der jetzigen Sparkassen-Hauptstelle in der Bahnhofstra?e vorstellen…

Anmerkung der Schleifkottenbahn GmbH:

Gut ist nachvollziehen, dass eine nennenswerte Anzahl auto- und somit individualverkehr gewohnter B?rger der Stadt Halver, die au?er dem Stra?enomnibus seit Jahrzehnten keine weiteren ?ffentlichen Verkehrsmittel im heimisch l?ndlichen Raum mehr kennen, vollautomatischen Nahverkehrssystemen, wie es u.a. das genannte ‚Schienentaxi‘ darstellt, eher ungl?ubig und somit skeptisch gegen?ber stehen. Zeitgem?? ist jedoch, dass seit Jahren bereits ein ?hnlich innovatives System, die sogenannte „H-Bahn“ in Dortmund, in diesem Fall als H?ngebahn mit unbemannt, vollautomatisch selbstverkehrenden Fahrgastkabinen, erfolgreich in Betrieb ist und sich in der vergleichweise kurzen Betriebszeit seit Indienststellung im Universit?tsviertel Dortmunds zu aller Beteiligten Zufriedenheit bew?hrt hat. Nicht zuletzt sind ebenfalls und seit Jahren in einigen Gro?st?dten im In- und Ausland U-, Hoch- und Schnellbahnsysteme in Betrieb, die seit geraumer Zeit (von der ?ffentlichkeit kaum als solches bemerkt) ebenfalls unbemannt und somit vollautomatisch verkehren.
Neu an dem f?r Halvers Gleise vorgesehenen Entwicklungsprojektes ‚Schienentaxi‘ ist lediglich die Umsetzung der oben angef?hrten bew?hrten Verkehrsl?sungen der Gro?st?dte/Ballungsr?ume in dem Fall f?r den l?ndlichen Bereich, wie ihn Halver darstellt.

Quelle: Allgemeiner Anzeiger / www.come-on.de


Neuer Antrieb – Indien zeigt Interesse

HALVER(dela) Mehr Sicherheit f?r die Fahrg?ste. Ein Thema, mit dem sich Friedrich Wilhelm Kugel auf der Info-Veranstaltung des BUND zum Thema „Schleifkottenbahn“ im Kulturbahnhof besch?ftigte (die WR berichtete).
Vernetzte Technik, davon ist Kugel ?berzeugt, bringt nicht zuletzt auch Sicherheit f?r den Fahrgast. Unf?lle aufgrund menschlichen Versagens k?nne man so vermeiden. Die Z?ge mit Kameras auszur?sten um so Vandalismus vorzubeugen oder ahnden zu k?nnen, sei ebenfalls technisch m?glich.
Zu diesem Punkt zeigte der Unternehmer Fotos von Zugungl?cken. Ursache waren jeweils Gegenst?nde auf den Schienen, die vom Triebfahrzeugf?hrer nicht rechtzeitig gesehen werden konnten. Die Schleifkottenbahn m?chte dazu Kurzwellen- und Mikrowellenradar einsetzen, ?bertragen ?ber Telefonmasten jeweils im Abstand von einem Kilometer bis zum Schienenfahrzeug.
Neuartig auch die Antriebsart. ?hnlich wie beim Auto ist auch beim Schienentaxi, das auf der Strecke nach Oberbr?gge eingesetzt werden k?nnte, an Hybridantrieb gedacht. Umwandlung der Bremsenergie in Antriebsenergie sei in einem Umfang von 30 bis 40 Prozent m?glich, informierte Klaus Brunsmeier, Landesvorsitzender des BUND. Die „gro?e Bahn“ k?nne das nicht. Hemmschuh sei die ?ber alles schwebende Eisenbahnbetriebsordnung (EBO).
Kugel hat bez?glich des Hybridantriebs Anfragen aus ?sterreich und der Schweiz. Indien zeigt Interesse.
Kugel sieht Politik und mittelst?ndische Unternehmen gefordert, die Innovation mit voran zu treiben. Ein innovatives Forschungsprojekt schaffe Arbeitspl?tze und sei gut f?r das Image der Stadt.
Werner Turcks Unternehmen baut Tasten und Schalter f?r u.a. den ICE. „Wenn Sie in Berlin in eine U oder S-Bahn steigen, dr?cken Sie auf einen Schalter, der in Halver produziert wurde“, schmunzelte er und empfahl, ein Konsortium verschiedener Firmen zu gr?nden. Dieses Konsortium m?sse Zweck und Nutzen des Projektes formulieren. „Eine Firma daraus stellt den Antrag“ f?hrte er weiter aus. „Lasst uns das bewegen! Mit Sitzen, Jammern und Meckern l?sst sich nichts bewegen“, warb er um Unterst?tzung.
Wo ist der Mehrwert, den das Projekt f?r Andere hat? Dieser Aspekt m?sse klar herausgearbeitet werden. Darauf machte Werner Glock, Leiter der Transferstelle der Fachhochschule Dortmund, aufmerksam.

Quelle: WESTF?LISCHE RUNDSCHAU


An den Bahngleisen flogen die Funken

– Einsatz des Technischen Hilfswerks auf dem Bahnhofsgel?nde
– Metalle getrennt: Das THW ?bte mit Trenn- und Brennschneidern

HALVER. An den Gleisen flogen die Funken und das bl?uliche Licht war in der Dunkelheit weit zu sehen: Die Helfer des Technischen Hilfswerks haben jetzt am Ende der Bahngleise zwischen S?d- und Katrineholmstra?e eine nicht allt?gliche Einsatz?bung durchgef?hrt.

Im Mittelpunkt stand dabei das Trennen von Metallen. Haupts?chlich kamen im Rahmen des thermischen Trennens die Brennschneidger?te zum Einsatz. Aber auch Trennschleifer wurden eingesetzt. Die Fachgruppe Beleuchtung war in den ?bungsablauf sprichw?rtlich sichtlich mit eingebunden. Einsatzstelle und Bahnhofsgel?nde wurden mit den gro?en Scheinwerfern taghell ausgeleuchtet. M?glich wurde die ?bung durch den beabsichtigten Gleisr?ckbau bis zum Bahnhof Halver. Dank geht an Stefan Heinrich, Gesch?ftsf?hrer der Schleifkottenbahn. Er sorgte daf?r, dass das Gleisende f?r das THW Halver als Ausbildungsobjekt zur Verf?gung stand.

Quelle: WESTF?LISCHE RUNDSCHAU


Ein ‚Schienentaxi‘ als Modellversuch

– Vision von neuen Techniken f?r den Bahnverkehr
– Hoffnung auf Zusch?sse f?r Forschungsprojekt

HALVER(dela) Die Bahnstrecke Halver als ideale Teststrecke f?r neue Antriebstechniken. ?berlegungen der Schleifkottenbahn, die auf einer BUND-Veranstaltung im Kulturbahnhof (am 30.03.2006) vor umfangreichem Publikum diskutiert wurden.
Ob von der Region ein Impuls ausgeht ist zu allererst eine Frage des Geldes. Werner Turck, UWG-Vorsitzender und Unternehmer: „Lasst uns das bewegen. Mit Jammern und Meckern l??t sich nichts bewegen“.
Seit zehn Jahren arbeitet der Oberbr?gger Unternehmer Friedrich Wilhelm Kugel an einem Forschungs- und Entwicklungsprojekt. Die Deutsche Bahn AG plant, bis zu 30 Prozent der Bahnlinien stillzulegen. Bis zum Jahresende will das Unternehmen 3,9 Mrd. Euro einsparen. Es ist zu erwarten, dass davon auch der m?rkische Kreis betroffen sein wird. Nicht nur der Bund, sondern auch das Land NRW k?rzt die Mittel f?r die Bahn. Das ist der Hintergrund, vor dem das Vorhaben zu sehen ist. „Wie k?nnte etwas aussehen, das die Eisenbahn wettbewerbsf?higer macht, im Vergleich zu Auto und Flugzeug?“
Eine Antwort auf diese Frage gibt es auf jeden Fall im Kleinformat. Gemeint ist das Schienentaxi, das Kugel erstmals 1993 vorstellte. Zur Verwirklichung seiner Vision gr?ndete er die Schleifkottenbahn. Die Testphase des Schienentaxis verlief erfolgreich. „Ein Modell wird nicht ernstgenommen“, so seine Erfahrung. Nun soll ein echter Zug auf die Schiene, um so die Forschung und Entwicklung voran zu treiben. „Die Bahnstrecke vor unserer Haust?r ist ein Kapital, das wir nutzen sollten“, warb er vor interessierten B?rgern, Ratsvertretern aller Fraktionen, Unternehmern und Wissenschaftlern der Fachhochschule Dortmund f?r sein Projekt. Die Linie zwischen Halver und Oberbr?gge mit den vorhandenen Schienen, Kurven, Br?cken, Tunnel und nicht zuletzt aufgrund der Topographie, sprich dem Gef?lle, ist ideal f?r den Test geeignet. Intelligente Kleinfahrzeuge, ausgestattet mit Radartechnik und Elektronik, wie sie heute in Autos der gehobenen Klasse bereits ?blich ist, k?nnten nach Bedarf auch f?r Schienenfahrzeuge einsatzbereit sein. So k?nnten im morgendlichen Berufsverkehr mehrere kleine Einheiten hinter einander eingesetzt werden. Lokf?hrer ist der Computer.
F?r B?rgermeister Eicker sind Zusch?sse von Bund, Land und EU der Schl?ssel f?r den Fortgang. „Was Herr Kugel anpackt, ist ein Forschungsprojekt“, so Eicker. „Der Bedarf ist sicherlich da, f?r mich ein verlockendes Projekt, f?r das es sich zu k?mpfen lohnt.“
Vom Moment der Mittelbewilligung an wird mit einer Testphase von 1 1/2 bis 2 Jahren gerechnet. Die WR berichtet noch…

Quelle: WESTF?LISCHE RUNDSCHAU


Ein ‚Schienentaxi‘ als Modellversuch

– Vision von neuen Techniken für den Bahnverkehr
– Hoffnung auf Zusch?sse für Forschungsprojekt

HALVER(dela) Die Bahnstrecke Halver als ideale Teststrecke für neue Antriebstechniken. Überlegungen der Schleifkottenbahn, die auf einer BUND-Veranstaltung im Kulturbahnhof (am 30.03.2006) vor umfangreichem Publikum diskutiert wurden.
Ob von der Region ein Impuls ausgeht ist zu allererst eine Frage des Geldes. Werner Turck, UWG-Vorsitzender und Unternehmer: „Lasst uns das bewegen. Mit Jammern und Meckern läßt sich nichts bewegen“.
Seit zehn Jahren arbeitet der Oberbrügger Unternehmer Friedrich Wilhelm Kugel an einem Forschungs- und Entwicklungsprojekt. Die Deutsche Bahn AG plant, bis zu 30 Prozent der Bahnlinien stillzulegen. Bis zum Jahresende will das Unternehmen 3,9 Mrd. Euro einsparen. Es ist zu erwarten, dass davon auch der m?rkische Kreis betroffen sein wird. Nicht nur der Bund, sondern auch das Land NRW k?rzt die Mittel für die Bahn. Das ist der Hintergrund, vor dem das Vorhaben zu sehen ist. „Wie könnte etwas aussehen, das die Eisenbahn wettbewerbsfähiger macht, im Vergleich zu Auto und Flugzeug?“
Eine Antwort auf diese Frage gibt es auf jeden Fall im Kleinformat. Gemeint ist das Schienentaxi, das Kugel erstmals 1993 vorstellte. Zur Verwirklichung seiner Vision gründete er die Schleifkottenbahn. Die Testphase des Schienentaxis verlief erfolgreich. „Ein Modell wird nicht ernstgenommen“, so seine Erfahrung. Nun soll ein echter Zug auf die Schiene, um so die Forschung und Entwicklung voran zu treiben. „Die Bahnstrecke vor unserer Haust?r ist ein Kapital, das wir nutzen sollten“, warb er vor interessierten Bürgern, Ratsvertretern aller Fraktionen, Unternehmern und Wissenschaftlern der Fachhochschule Dortmund für sein Projekt. Die Linie zwischen Halver und Oberbrügge mit den vorhandenen Schienen, Kurven, Brücken, Tunnel und nicht zuletzt aufgrund der Topographie, sprich dem Gef?lle, ist ideal für den Test geeignet. Intelligente Kleinfahrzeuge, ausgestattet mit Radartechnik und Elektronik, wie sie heute in Autos der gehobenen Klasse bereits üblich ist, könnten nach Bedarf auch für Schienenfahrzeuge einsatzbereit sein. So k?nnten im morgendlichen Berufsverkehr mehrere kleine Einheiten hinter einander eingesetzt werden. Lokführer ist der Computer.
F?r Bürgermeister Eicker sind Zuschüsse von Bund, Land und EU der Schl?ssel für den Fortgang. „Was Herr Kugel anpackt, ist ein Forschungsprojekt“, so Eicker. „Der Bedarf ist sicherlich da, für mich ein verlockendes Projekt, für das es sich zu kämpfen lohnt.“
Vom Moment der Mittelbewilligung an wird mit einer Testphase von 1 1/2 bis 2 Jahren gerechnet. Die WR berichtet noch…

Quelle: WESTFÄLISCHE RUNDSCHAU


Alle zwei Wochen „Straßenbahnfahrt“ nach Halver

– Schleifkottenbahn: Neues auf die Schiene bringen
– Verein ‚Bergisch-M?rkische Eisenbahn‘ soll reaktiviert werden

HALVER(dr) Es wird ‚zweigleisig‘ gefahren: Wie Gesch?ftsf?hrer Friedrich-Wilhelm Kugel jetzt gegen?ber unserer Zeitung erl?uterte, l?sst die Schleifkottenbahn GmbH einen Plan f?r die Eisenbahnstrecke zwischen Oberbr?gge und Halver einschlie?lich (Kultur-)Bahnhof erstellen, der dann vom Eisenbahnbundesamt genehmigt werden muss. Denn nach dem sich Stadt, Schleifkottenbahn und Bahnentwicklungsgesellschaft geeinigt haben (wir berichteten), wird das Gel?nde von der Stadt gekauft, die es einerseits ?berplant und entsprechend vermarktet.

Auf der anderen Seite werden aber auch die ?ffentlichen Verkehrsfl?chen – das soll die Eisenbahnstrecke nach wie vor bleiben – der Schleifkottenbahn ?berlassen. Schlie?lich sei dies, so Kugel, ein Kapital, von unseren Vorfahren erbaut. Aus diesem Grund sei der Erhalt der Strecke sehr wichtig, damit stimme man auch mit der Stadt ?berein. In diesem Zusammenhang lobte Friedrich-Wilhelm Kugel besonders den „weltoffenen und ?ber den Tellerrand hinausschauenden“ B?rgermeister Dr. Bernd Eicker.

Denn Eicker und er seien sich ebenfalls dar?ber einig, dass man etwas Neues auf die Schienen Halvers bekommen sollte – die erforderliche Technik sei l?ngst vorhanden – und dass die Schleifkottenbahn ein Eisenbahninfrastrukturunternehmen bleiben m?sse. Dann gebe es keine Unterschiede zu anderen Bahnunternehmen. Dies sieht der Schleifkottenbahn-Gesch?ftsf?hrer vor dem Hintergrund, dass in der Vergangenheit „Politik mutwillig Bahnwege zerst?rt und sich auf die Stra?e konzentriert hat“.

Gleichwohl ist Kugel wichtig, dass notwendige Umbauten wie zum Beispiel auf dem Bahnhofsgel?nde in Halver nicht durch gro?e Unternehmen durchgef?hrt werden, sondern man vielmehr das „Humankapital“ nutzt, sprich: durch die Leute aus Halver machen l?sst. Dazu erwarte man nicht nur die Unterst?tzung, beispielsweise der Gewerkschaften, sondern werde man auch ein Modell mit privater Beteiligung w?hlen – mit dem Ziel, etwas an den eingefahrenen Verkehrswegen zu ?ndern.

Vorstellbar sei, so erl?utert Kugel eine Idee, dass man den Radweg nach Anschlag, der am Bahngel?nde beginnt, nutzt und dorthin Touristen von Br?gge holt. Ebenso k?nnte an der Herpine ein Halt eingelegt werden, um den Badefreunden zuk?nftig den Besuch des Freibades per Schiene zu erm?glichen. Um in solchen Sachen weiter zu kommen, will Friedrich-Wilhelm Kugel auch den vor ?ber 20 Jahren gegr?ndeten Verein Bergisch-M?rkische Eisenbahn – aus dem sp?ter der BFS (B?rgerverein zur F?rderung des Schienenverkehrs) hervor gegangen war – wieder reaktivieren, den Sitz von Plettenberg nach Oberbr?gge holen, wo das alte Stellwerk dem Verein zur Verf?gung stehen w?rde, und einen neuen Vorstand w?hlen lassen.

Und eine konkrete Idee f?r eine publikumswirksame ?ffentlichkeitsarbeit hat Kugel f?r die Bergisch-M?rkische Eisenbahn auch schon: Nach M?glichkeit schon ab April soll auf der Strecke von Oberbr?gge nach Halver sonntags im zweiw?chentlichen Abstand eine Stra?enbahn eines Dortmunder Vereins, der von der Stiftung NRW gef?rdert wird, fahren. Probleme mit der Br?cke ?ber die Volme gebe es nicht, weil das Gewicht des Fahrzeugs bei etwa acht Tonnen liegt. In Halver m?sste dann eine Art Unterstand f?r die Stra?enbahn, die per Tieflader von Dortmund kommen w?rde, errichtet werden. Was allerdings trotz vieler Gespr?che mit entsprechenden Stellen noch fehlt, ist eine eisenbahnamtliche Genehmigung der vorgesehenen Fahrten.

Quelle: Allgemeiner Anzeiger / www.come-on.de


Stadt rückt „Wildwuchs“ an Bahnschienen zuleibe

– Machen gemeinsame Sache: Bauamtsleiter Engel und Stefan Heinrich von der Schleifkottenbahn GmbH
– Die Stadt durchforstet das Gel?nde an den alten Bahngleisen
– Mit den Arbeiten soll aus ?kologischen Gr?nden in der n?chsten Woche begonnen werden
– Schleifkottenbahn f?r R?ckbau der Schienen zust?ndig

HALVER(ck) „Wir sitzen in einem Boot.“ Eine Aussage zur st?dtebaulichen Entwicklung des Bahngel?ndes, die B?rgermeister Bernd Eicker aus Anlass der Vertragsunterzeichnung zwischen Stadt Halver, der Deutschen Bahn AG und der Schleifkottenbahn GmbH machte, bew?hrt sich inzwischen in der Realit?t. Wie berichtet, hat die Stadt die Bahnfl?chen in Oberbr?gge und Halver gekauft, w?hrend der Schleifkottenbahn die Schienen geh?ren.
Wie Stefan Heinrich gestern an der Eisenbahnbr?cke Oesterberg/S?dstra?e schilderte, hat die Schleifkottenbahn Kontakt zur Stadt aufgenommen und darum gebeten, jetzt schon B?schungen und Schienengel?nde rund 200 Meter entlang des Wanderweges Richtung Fischteiche zu durchforsten: „Dies sollte geschehen, bevor die Vegetation austreibt. Das ist ?kologisch ein wichtiger Gesichtspunkt.“ Denn schlie?lich sollen V?gel und Kleintiere weiterhin dort Unterschlupf finden. Die ehrenamtlichen Kr?fte der Schleifkottenbahn GmbH w?ren mit diesen Arbeiten ?berfordert, und so setzt Bauamtsleiter Engel darauf, dass – falls das Wetter mitspielt – der Baubetriebshof an dieser Stelle schon in der n?chsten Woche t?tig werden kann. Der dort vorhandene „Naturwuchs“ birgt f?r Spazierg?nger an einigen Stellen gewisse Gefahren. ?ste, B?ume und Wurzelwerk, die sich kreuz und quer auf den alten Gleisen t?rmen, m?ssen auch deshalb beseitigt werden, weil die Schleifkottenbahn die Schienen r?ckbauen will. Gesunde B?ume, so Bauamtsleiter Franz Helmut Engel, blieben selbstverst?ndlich unangetastet. Der gesamte Gr?ng?rtel soll bis an die Katrineholmstra?e durchgearbeitet werden. Bis zum Herbst m?chte die Schleifkottenbahn ihrerseits dann den Schienenr?ckbau abgeschlossen haben. Ein Teil der Gleise soll auf den bestehenden Gleisanlagen zwischen Halver und Oberbr?gge wieder Verwendung finden.
Was mit der Bahnunterf?hrung S?dstra?e geschieht, ist derzeit noch offen: „Sie ist sehr unterhaltungsaufwendig und man muss sich gut ?berlegen, ob sie erhalten bleiben kann“, so der Bauamtsleiter.
Veranlasst ist inzwischen auch die Sperrung der Zufahrt zwischen Bahnhofstra?e, Bahngel?nde und Oesterberg. Diese soll mit Pfosten und Felsbl?cken geschehen. Engel: „Sie hat sich inzwischen zu einer kleinen und ungewollten ‚Umgehungsstra?e‘ entwickelt.“

Quelle: Allgemeiner Anzeiger